Präventionsauftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen

Nicht nur der Arbeitgeber hat die Pflicht, sich um die Gesundheitsvorsorge seiner Beschäftigten zu kümmern. Auch die gesetzlichen Krankenversicherungen haben nach § 20a SGB V einen Präventionsauftrag.

Sie unterstützen Arbeitgeber mit (oftmals kostenfreien) Angeboten zur Primärprävention. Hierunter wird die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes verstanden und umfasst die Bereiche:

Bewegungsgewohnheiten (Reduzierung von Bewegungsmangel, Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch Verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme),

Ernährung (Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung, Vermeidung und Reduktion von Übergewicht),

Stressbewältigung und Entspannung (Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken),

Suchtmittelkonsum (Förderung des Nichtrauchens, gesundheitsgerechter Umgang mit Alkohol, Reduzierung des Alkoholkonsums).