Steuerfreibetrag von 500,- € für die betriebliche Gesundheitsförderung

Mit der Neuregelung des § 3 Nr. 34 des Einkommenssteuergesetzes in 2009 soll die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes in Unternehmen zusätzlich gefördert werden.

Grundsätzlich können nur Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung steuerfrei erbracht werden, die den Kriterien der Krankenkassen entsprechen.

Wichtig ist außerdem, dass die Leistungen bezüglich der Zweckbindung, Zielgerichtetheit und Qualität den §§ 20 und 20a SGB V entsprechen. Dabei wird in die Primärprävention und die betriebliche Gesundheitsförderung unterschieden. Erstere Leistungen beinhalten alle Möglichkeiten, die der Verbesserung des Gesundheitszustandes dienen.

In Frage kommen demzufolge Leistungen, wie:

  1. Reduzierung von Bewegungsmangel und Vorbeugung vor selbigem
  2. Vermeidung von Mangelernährung
  3. Vermeidung bzw. Reduktion von Übergewicht
  4. Reduzierung bzw. Vermeidung von Belastungen des Bewegungsapparates, die durch die Arbeit bedingt werden
  5. Massagen oder Rückentrainingsprogramme
  6. Förderung der Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Sie können gesundheitsfördernde Maßnahmen bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Arbeitnehmer und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei gewähren. Allerdings gilt dies nur, wenn die Leistungen nicht auf den Arbeitslohn angerechnet oder durch Umwandlung erbracht werden.